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Abgeschlossene Projekte

Wir tragen seit Jahrzehnten zum Übergang zu einer stärker kreislauforientierten Wirtschaft bei. Die folgenden Projekte sind das konkrete Ergebnis unserer Bemühungen und haben nachhaltig positive Auswirkungen erzielt.

Wachsendes Volumen in der Reverse-Logistik

Gemeinsam mit verschiedenen Marken haben wir maßgeschneiderte Rücksendelogistik für gebrauchte Sicherheitsschuhe entwickelt, um ein wirtschaftlich rentables Recyclingvolumen zu generieren. Anschließend haben wir eine unabhängige juristische Person gegründet, um die sogenannte erweiterte Herstellerverantwortung (eine Stiftungs- und Durchführungsstelle) gemäß EU-Recht umzusetzen.

Kreislaufwirtschaft in Aktion: C_passport®

Kreislaufkonzepte müssen konsequent umgesetzt werden, sonst verliert nachhaltiges Design seinen Mehrwert. C_passport® bildet die solide Grundlage für Produkte im Service-Modell. Sie erfassen Produkte inklusive aller relevanten Informationen wie Wartung, Demontage, Produktzusammensetzung und Umweltauswirkungen. So gelingt der Schritt von der Ambition zur Umsetzung: Das Kreislaufkonzept wird Realität.

Zum Mischen verwenden, um etwas Neues zu erschaffen

Wir unterstützen ein Unternehmen, das Kunststoffe mechanisch recycelt, beim Aufbau eines effizienten Beschaffungsnetzwerks für die zurückzugewinnenden Materialien, eines Netzwerks für Vorsortierung und Weiterverarbeitung sowie bei der Entwicklung von hochwertigen und Massenanwendungen für die Weiterverwendung. Die zurückgewonnenen Materialien werden in C_passport® erfasst.

Workshop für eine neue Rolle

Wenn Sie bereits dort sind… nehmen Sie Ihre neue Rolle an! Für eine internationale Facility-Management-Organisation organisierten wir einen Workshop und führten eine Machbarkeitsstudie darüber durch, wie man den Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft gestalten kann, welche Rolle das Unternehmen dabei spielen würde und wo man heute damit beginnen sollte.

Alte Autos elektrisieren

Für die Automobilindustrie haben wir ein Konzept und einen Prototyp entwickelt: die Umrüstung von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor auf Elektroantrieb im halbindustriellen Maßstab unter Berücksichtigung bestehender Homologationen und Genehmigungen.

Abfall? Oder doch eine Ressource?

Für ein multinationales Abfallwirtschaftsunternehmen untersuchten wir, wie und mit welchem ​​Fahrplan seine Geschäftstätigkeit in eine zentrale Rolle beim Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft übergehen könnte und wo er mit seinem bestehenden Portfolio beginnen sollte.

Regionale Wirtschaftsentwicklung

Für eine regionale Wirtschaftsförderungsgruppe untersuchten wir das Potenzial der integrierten Kreislaufwirtschaft im täglichen Betrieb sowohl der Mitgliedsunternehmen als auch der Regierungsbehörden, die in öffentlich-privaten Partnerschaften zusammengeschlossen sind.

Produkt als Dienstleistung in der Metallindustrie

Für zahlreiche Hersteller in der Metallindustrie haben wir das Konzept der zerlegungsfreundlichen Konstruktion in ihre Prozesse integriert. Dadurch konnte das Konzept „Produkt als Dienstleistung“ angewendet werden, was sowohl für Kunden als auch für Hersteller einen Mehrwert schuf. Produkte ließen sich deutlich einfacher aufarbeiten oder wiederaufbereiten, ihre Nutzungsdauer verlängerte sich, und der Wert des zurückgewonnenen Materials lag bei der Wiederverwertung deutlich über den durchschnittlichen Marktpreisen.

Rückwärtslogistik und Reinigungsprodukte

Wir haben ein Rücknahmesystem für Flaschen eines internationalen Reinigungsunternehmens eingerichtet. Damit konnten wir zeigen, dass sich die Organisation von Rücknahmesystemen lohnt. Außerdem war dies der ideale Zeitpunkt, das Produkt im Sinne der Kreislaufwirtschaft weiterzuentwickeln. Daher begannen wir mit der Arbeit an einem verbesserten Design für Demontage, Recycling und Wiederverwendung.

Der zirkuläre Supermarkt

Wir entwickelten ein Kreislaufwirtschaftskonzept für eine große Supermarktkette. An diesem Projekt waren über 20 Lieferanten und Dienstleister beteiligt. Durch die Optimierung der Wiederverwendung konnten wir die Abfallquote von 80 % auf über 80 % Wiederverwendung der Materialien steigern. Dadurch erreichten wir eine signifikante Reduzierung der Investitionskosten und der CO₂-Emissionen im Zusammenhang mit dem Materialverbrauch um 60 %.

Alle Einrichtungselemente wurden in digitalen Produktpässen erfasst, sodass alle relevanten Informationen zur Umsetzung des Kreislaufkonzepts jederzeit verfügbar sind. Damit ist dieses Projekt ein Vorbild für den Supermarkt der Zukunft: zirkulär.

Chemisches Recycling

Wir haben an einer Studie zur chemischen Wiederverwertung bestimmter Kunststoffe aus technischer und wirtschaftlicher Sicht teilgenommen. Trotz einiger technischer Herausforderungen konnten wir zur Beschaffung hochwertiger Rohstoffe, zur Rücklogistik, zur Vorbehandlung und zur Anbindung an ein Netzwerk von Recyclinginitiativen beitragen. Nicht zuletzt haben wir auch Lösungen für die Weiterverwendung der recycelten Kunststoffe entwickelt.

Redesign the Existing

Ausgehend von dem Ansatz „Redesign the Existing“ verwandelten wir gebrauchte Arbeits- und Schutzkleidung in neue Produkte. Selbst auf Komponentenebene sind Produkte oft nicht für die Demontage ausgelegt. Dennoch lassen sich diese Materialien für andere Anwendungen nutzen. Aus dem Projekt entwickelte sich das Unternehmen Pour Product, das seither eigenständig gewachsen ist und es Menschen mit eingeschränktem Zugang zum Arbeitsmarkt ermöglicht, zur Entwicklung neuer Produkte beizutragen.

Rückwärtslogistik für PSA

Wir gründeten GAIA Circulair, ein Unternehmen für Retourenlogistik von persönlicher Schutzausrüstung, Arbeits- und Sicherheitsschuhen sowie Arbeitskleidung. Als das Unternehmen in fünf Ländern aktiv war, übertrugen wir die Geschäftstätigkeit. Seitdem hat sich das Unternehmen weiterentwickelt: Wir haben noch mehr Kunden, ein höheres Volumen, weitere Länder und Artikelgruppen erreicht. Wir sind weiterhin eng mit unseren Kunden verbunden und können sie daher oft mit Lösungen für die Retourenlogistik unterstützen. Ein entscheidender Baustein für einen geschlossenen Kreislauf.

Der Übergang zum Rundschreiben

Wir haben einen Workshop für ein multinationales Unternehmen der Energie- und Installationsbranche durchgeführt. Im Mittelpunkt stand die Frage: Wie gelingt der Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft? Um diesen Wandel im Unternehmen erfolgreich zu gestalten, ist es wichtig, alle Beteiligten mit ins Boot zu holen. Das Ziel ist klar, aber wie erreicht man es? Im Workshop haben wir die Rolle definiert, die das Unternehmen zukünftig spielen möchte, und erste Schritte identifiziert, die bereits jetzt angegangen werden können. Eine wertvolle Lernerfahrung, die anschließend in konkrete Maßnahmen umgesetzt wurde.

Intelligente Entscheidungen für Ferienhäuser

Wir berieten ein international tätiges Ferienparkunternehmen hinsichtlich der Materialzusammensetzung seiner Ferienhäuser. Dabei berücksichtigten wir verschiedene Aspekte: Kreislaufwirtschaft, Materialverfügbarkeit, Investitionskosten, Instandhaltung und die daraus resultierenden Emissionen. Durch die praktische Umsetzung unserer Empfehlungen bereitet sich das Unternehmen auf das europäische Programm „Fit für 55“ vor, das eine Reduzierung der Nettoemissionen um mindestens 55 % bis 2030 zum Ziel hat.

Neues Garn aus Alttextilien

In einer deutsch-niederländischen Kooperation haben wir aus recycelten Textilien ein Garn entwickelt. Das gebrauchte Material erhält dadurch ein zweites Leben. Das Garn wird aktuell unter anderem zur Herstellung von Autositzbezügen verwendet. Im Rahmen des Projekts stellten wir die Anlieferung des Ausgangsmaterials sicher, organisierten die Rücksendelogistik und – nicht zuletzt – gewährleisten durch die Erfassung in C_passport® die erfolgreiche Umsetzung dieses Kreislaufkonzepts.

Sicherheitsschuhe

Wir haben gemeinsam mit Herstellern von Sicherheitsschuhen Kreislaufkollektionen entwickelt. Um sicherzustellen, dass diese Schuhe nicht nur im Design, sondern auch in der Praxis kreislauffähig sind, haben wir uns anschließend an die operative Umsetzung der Kreislaufwirtschaft gemacht. Wie? Wir haben Recyclingprozesse organisiert, Weiterverwendungsmöglichkeiten gefunden und die Kreislaufwirtschaft in unsere Betriebsabläufe integriert. Persönliche Schutzausrüstung wie Sicherheitsschuhe ist eine ideale Produktgruppe für die Anwendung von Kreislaufwirtschaft. In diesem Projekt ist es uns gelungen, den Kreislauf zu schließen – ein großartiger Erfolg!